Die Kerze

 

 

Die Kerze am Tage beachtet man kaum,

 

beachtet man nicht, sie steht nur so ‘rum bei Tageslicht,

 

doch wird es dunkel und wird es dann Nacht, so wird eine Kerze angemacht,

 

und man glaubt es kaum, sie erhellt fast den ganzen Raum.

 

Mit einer Kerze in einem Zimmer, ist so eine Art Wärme, so ein Schimmer.

 

Durch den hellen Kerzenschein, fühlte ich mich nicht mehr allein,

 

die Kerze und ich, ich war so gebannt, dabei ist die Kerze doch nur stumm abgebrannt.

 

Doch ich erzählte dieser Kerze nun, all’ meine Sorgen, all’ mein Tun,

 

ich erzählte ihr alles, in einem fort, und ich träumte mich so an einen fremden Ort.

 

Ich erzählte nun voller Fröhlichkeit und achtete gar nicht auf die Zeit.

 

Auf einmal wurd’s hell und ich dachte bei mir, was ist passiert, letzte Nacht bei dir?

 

Mit diesen Gedanken ging ich hinaus, ach ja, die Kerze, die blies ich noch aus.